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Freitag, 13. Oktober 2017, 18:41

Chronisches Fatigue-Syndrom behandeln

Chronisches Fatigue-Syndrom behandeln


Rund 250.000 Menschen in Deutschland leiden am sogenannten
chronischen Fatigue-Syndrom (CFS), auch Myalgische Enzephalomyelitis
(ME) genannt. Die Ursachen für die anhaltende Erschöpfung sind noch
nicht bekannt. Von seelischen Belastungen bis hin zu einer Immunstörung
ziehen Experten vieles in Betracht.

Symptome des Fatigue-Syndroms
Was hilft beim chronisches Fatigue-Syndrom?
Bei Betroffenen kommt es typischerweise nach einem Infekt, zum
Beispiel nach Pfeifferschem Drüsenfieber, zu einer bleibenden schweren
Erschöpfung, Konzentrations- und Gedächtnisproblemen. Trotz chronischer
Müdigkeit können Betroffene unter Schlafstörungen leiden. Weitere
Symptome sind Gelenk-, Muskel- oder Kopfschmerzen, Darmbeschwerden,
schmerzhafte Lymphknotenschwellungen, ein Gefühl wie bei einer Grippe
und diffuser Schwindel. Bereits leichte Anstrengungen können zu einer
tagelangen Verstärkung der Beschwerden führen. Pausen bewirken keine
Erholung. Die Beschwerden können monatelang andauern und zur
Berufsunfähigkeit führen.



Diagnose des CFS schwierig

Die Diagnose CFS ist nicht einfach zu stellen. Hinter den Symptomen
können auch andere Erkrankungen stecken, zum Beispiel Multiple Sklerose,
eine chronische Infektion wie Hepatitis, Krebs oder Depression. Oftmals
wird zunächst fälschlicherweise ein Burnout-Syndrom diagnostiziert.
Bislang gibt es auch keine Blutwerte oder andere Laborbefunde, die
zweifelsfrei auf CFS hindeuten. Typisch sind lediglich der plötzliche
Beginn nach einem Infekt, die Zunahme der Symptome schon nach leichter
Anstrengung und das Andauern über mindestens sechs Monate.

CFS-Auslöser unbekannt

Experten gehen davon aus, dass es sich beim CFS um eine
Autoimmunkrankheit handeln könnte, die als Folge einer Infektion
auftritt. Neueste Untersuchungen weisen außerdem auf schwere Störungen
im Energiestoffwechsel hin. Dieser läuft nur noch auf Sparflamme,
ähnlich wie bei Tieren im Winterschlaf. Einiges spricht dafür, dass
Antikörper die Veränderungen auslösen. Häufig besteht außerdem ein
Mangel an Antikörpern (Immunglobulinen). Auch bestimmte
Entzündungsstoffe sollen eine Rolle spielen.

Fatigue-Syndrom behandeln

Eine gezielte Therapie gibt es bislang nicht. In norwegischen Studien
führte das Krebs- und Rheumamedikament Rituximab zu einer deutlichen
Besserung der Symptome bei etwa der Hälfte der Teilnehmer. Allerdings
nahmen die Beschwerden bei einigen Patienten zunächst zu. Für die
Behandlung von CFS ist Rituximab nicht zugelassen. Außerdem werden im
Rahmen von Studien Immunglobuline, Immunadsorption und das
Krebsmedikament Endoxan getestet.

Behandelt werden Symptome wie Schmerzen, Schlafstörungen und Mangel
an Vitamin D, Eisen, Vitamin B1, B6, B12, Zink und Aminosäuren. Bei
einigen Betroffenen helfen kleinen Studien zufolge hochdosiertes
Magnesium und Nahrungsergänzungsmittel mit Coenzymen oder Ribose.

Werden die Beschwerden zu stark, können sich Betroffene in einer
Kältekammer bei minus 160 Grad Linderung verschaffen. Auch
Entspannungstechniken wie autogenes Training oder Yoga sind oft
hilfreich. Sport ist nicht zu empfehlen, weil die Beschwerden dadurch
meist zunehmen. Auch wenn es sich oft um eine chronische Erkrankung
handelt, werden einige Betroffene wieder vollständig gesund.
Quelle:
Prof. Dr. Carmen Scheibenbogen, Fachärztin für Hämatologie/Onkologie
Stellv. Leiterin Institut für Medizinische Immunologie (IMI)
Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Virchow-Klinikum
Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin
Internet: https://immunologie.charite.de/
Signatur von »Klaus« Herzliche Grüße

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